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CSU – Fraktion vor Ort im Institut für Kurortmedizin

Die CSU-Stadtratsfraktion besuchte im Rahmen ihrer Fraktion-vor-Ort-Serie das Institut für Kurortmedizin und Gesundheitsförderung am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit(LGL) in der Münchner Straße, dem vorläufigen Standort.

Prof. Keil, Brückenprofessor am LGL in Zusammenarbeit mit der Universität Würzburg stellte sein Institut vor.

Wissenschaftlicher Auftrag ist es, die verschiedenen kurortspezifischen medizinischen Verfahren zu evaluieren. Angefangen von Moor, Sole, Heil- und Thermalwasseranwendungen bis hin zu Kneipp.

Dafür gibt es ein vom bayerischen Gesundheitsministerium initiiertes Förderprogramm zur Steigerung der medizinischen Qualität in den bayerischen Kurorten, Heilbädern, Heilquellen- und Moorkurbetrieben, kurz KuHeMo.

Ein Zukunftsthema werden präventive Angebote für pflegende Angehörige sein. Aktuell werden in Deutschland über die Hälfte der Pflegebedürftigen zuhause allein durch Angehörige gepflegt. Diese Angehörigen haben aufgrund der damit verbundenen hohen Belastungen selbst ein großes Risiko Krankheiten wie Burn-out, Depression und Wirbelsäulenleiden zu entwickeln. Trotzdem mangelt es gerade für diese Zielgruppe in Deutschland an guten wissenschaftlichen Studien über die Wirksamkeit präventiver Angebote. Derzeit gibt es in Bad Bocklet ein erstes Pilotprojekt, TANDEM, bei dem die zu Pflegenden eine Woche lang betreut werden während ihre Angehörigen an einem Pflegekurs und gesundheitsfördernden Entspannungs- und Bewegungseinheiten teilnehmen. Ziel ist es, die Wirksamkeit des Programms in Bezug auf das Wohlbefinden der Teilnehmer nach drei, sechs und neun Monaten zu untersuchen. Das Tandemprojekt wird im Rahmen des Förderprogramms KuHeMo gefördert und extern wissenschaftlich begleitet.

Ein weiteres Zukunftsthema, das längst auch in Bad Kissingen angekommen ist, ist die psychische Gesundheit oder Resilienz.

Hier sprach Prof. Keil das Thema „Schlaf“ an und wies darauf hin, dass 10-20 % aller Arbeitnehmer unter schweren Schlafstörungen leiden. Ein mögliches, künftiges Projekt zur Verbesserung der Schlafqualität wird von der Wirtschaftsförderin der Stadt Bad Kissingen proaktiv unterstützt.

Prof. Keil, der sich sehr gerne, aber zu selten im Wald aufhält, erläuterte das Gesundheitspotenzial des Waldes und aktuelle Überlegungen der Wissenschaft und Politik zu einer möglichen Unterscheidung von Kur-, Heil- und Erholungswaldtypen. Beim ersten sollen gesundheitsfördernde und präventive und beim zweiten kurative Wirkungen, z.B. bei psychischen Krankheiten, erzielt werden, während der dritte eher der allgemeinen Erholung dienen soll. In Japan und Korea bereits als Forschungsgebiet etabliert, könnte dies auch ein zukünftiges Thema für Kurorte und Wissenschaftler in Bayern darstellen.

Prof. Keil gab auch einen Ausblick auf die Planung für die Inbetriebnahme der neuen Räume im Kurhausbad. Die ersten Büros werden Anfang 2021 bezogen und anschließend sollen die Labore in den Neumannflügel einziehen.

Die Fraktionsführung bedankte sich für die ausgesprochen kurzweiligen 60 Minuten und freut sich bereits jetzt auf weitere von Prof. Keil entwickelte Studien.

Text: Martina Greubel

Foto: Caroline Bauer

CSU – Fraktion vor Ort im Institut für Kurortmedizin

 

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